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Der Zug war nicht pünktlich. Verspätung auf unbestimmte Zeit. Wenigstens erreiche ich noch einen anderen verspäteten Zug nach Frankfurt, sodass ich noch rechtzeitig zum Einchecken ankomme.
Der Flieger nach Peking startet ebenfalls mit Verspätung, 1,5 Stunden. Trotzdem landen wir in Peking am
Sonntagmittag relativ pünktlich. Zwei Teilnehmer haben ihre eigenen Räder mitgebracht, da sie im Anschluss
an unsere Tour nach Vietnam weiterreisen. Daher dauert es seine Zeit, bis wir endlich im Bus sitzen
und in das schöne Hotel Lu Songh Yuan in der Pekinger Altstadt fahren. Schön, wieder in Peking zu sein,
schön, wieder in diesem Hotel zu wohnen; ein Empfinden von anheimelnder Vertrautheit beschleicht mich. Ja, ich musste einfach noch einmal nach China reisen!
Nach einer kurzen Erfrischung ein Bummel durch die Gassen, dann ein erholsamer Abend-Spaziergang am Qianhai- und Houhai-See. Es ist eisig kalt in Peking, -10 Grad Celsius, aber strahlend blauer Himmel.
Unser Abendessen nehmen wir in einem größeren Restaurant in der Nähe des Trommelturms ein und endecken auf dem Weg ins Hotel eine gemütliche neue Bar, beenden hier unseren ersten Tag in China.
Meine Zimmernachbarin Sabine schläft fest, als ich ins Hotel komme, sodass ich sie mit schlechtem Gewissen wecken muss, um ins Zimmer zu kommen. Aber sie schläft sofort wieder ein. In der ersten Nacht in Peking schlafe ich unruhig, ab und zu ist mir kalt, die Matratze knochenhart. Erst am nächsten Tag entdecke ich die zweite Decke im Schrank.
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